Gemeinsamkeiten zwischen WordPress und World of Warcraft

Ok, einiges ist offensichtlich. Beides findet im Internet statt und beides wird – von Privatpersonen – meist zum Zeitvertreib betrieben.

Und für beides gilt: Am Anfang sieht man genauso aus wie alle anderen. Der Blog kommt nach der Standardinstallation so daher wie hunderte Andere und in World of Warcraft (WoW) kann man sich als Spielfigur aussuchen, wen man will – es rennen im Startgebiet immer mindestens ein Dutzend andere Leute rum, die genauso aussehen wie man selbst. Blöd.

Also beginnt der Wettlauf zur Individualität. In WoW ergibt sich das glücklicherweise durch die vielfältigen Ausrüstungsgegenstände mehr oder weniger automatisch, das haben die Spielemacher gut umgesetzt. Und bei WordPress? Da hilft es nichts, man muss Entscheidungen treffen. Es stehen – Stand 8.2.2009 – schlanke 593 Themes und 4.132 Plugins zur Auswahl.

Tja, was tun, sprach Zeus? Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man ergibt sich der Übermacht der Möglichkeiten, scheißt auf die hochheilige Individualität und versucht durch sensationelle Inhalte zu überzeugen, oder man ist kein Weichei, krempelt die Ärmel hoch und wühlt sich durch das Angebot. Individualität ist hier installierbar, wo gibt es das schon?

Also: Augen auf und durch. Erstmal ein Glas Wein holen, ein paar Stunden sichten und sich – besser am nächsten Tag – beim Upload und Konfigurieren versuchen. Mal sehen, wie dieser Blog Ende der Woche aussieht. Ich mache sicherheitshalber ein paar Screenshots, um mich später zu erinnern wie der Anfang einmal war.

Und jetzt spiele ich erstmal meinen Todesritter weiter ;-)

Das virtuelle Leben des Lektors beginnt. Mit drei Stunden Verspätung!

WordPress einrichten ist einfach, 5 Minuten reichen aus. Warum dann die Verspätung? Weil die Kombination von FileZilla und dem Hoster dieser Seite ein Duo Infernale ist. Oder jemand eine Random-Funktion in die FTP-Übertragung eingebaut hat. Mistkerl.

Aber: Nach drei Stunden war a) die Diagnose erstellt, dass diverse Dateien und Verzeichnise beim Upload nicht übertragen wurden und b) jedes Verzeichnis manuell auf Vollständigkeit geprüft und – hoffentlich – endlich komplett hochgeladen.

Die 5 Minuten hätten also bestimmt gereicht oder etwa nicht? Mich würde interessieren, wie viele WordPress-Installateure es in dieser Zeit tatsächlich geschafft haben…